Fehler beim Manifestieren

Die 9 häufigsten Fehler beim Manifestieren + Wie du sie vermeiden kannst

by | Manifestieren

Fragst du dich manchmal, warum es bei dir mit dem Manifestieren einfach nicht so richtig klappen will? Vielleicht manifestierst du einen Parkplatz oder ein paar Euros hier und da, aber irgendwie fühlt sich das Ganze eher nach Zufall als nach bewusstem Manifestieren an.

Das Schlimme ist, du hast das Gefühl alles richtigzumachen. Aber die Resultate bleiben aus.

F-R-U-S-T-R-I-E-R-E-N-D.

Meine Erfahrungen als Coach und Manifestations-Lehrerin haben mir gezeigt, dass der Grund dafür meist unbewusste Fehler sind.

Hey, es ist nicht deine Schuld.

Die Informationen da draußen im Internet sind oft vereinfacht und hinterlassen den Eindruck, dass das mit dem Manifestieren doch gaaaanz einfach gehen sollte…

Und während die Prinzipien des Manifestierens relativ einfach sind, so braucht es bei der Umsetzung doch auch etwas Übung. Und fundiertes Wissen. 

Im heutigen Blogpost zeige dir die 9 häufigsten Fehler, die beim Manifestieren gemacht werden und wie du sie vermeiden kannst, damit auch du jeden deiner Wünsche zu Realität machen kannst (egal, wie groß sie sein mögen).

Fehler #1: Du verstehst nicht so richtig, wie das Gesetz der Anziehung und Manifestieren funktioniert.

Ich stelle in Gesprächen mit Klienten, Freunden und Bekannten immer wieder fest, dass das Gesetz der Anziehung häufig missverstanden wird.

Die weitverbreitete Idee ist, dass wir nur an das zu denken brauchen, was wir uns wünschen, wir die Bestellung ans Universum abschicken müssen und dann nur noch abzuwarten brauchen, bis wir unsere Lieferung bekommen. Also, ähnlich wie bei Amazon, quasi.

Dass bei diesen Theorien nicht viel mehr als ein paar Euros rauskommt, ist da nicht verwunderlich.

Also, jetzt erst mal Back to the Basics.

Das Gesetz der Anziehung ist eines von 12 universellen Gesetzen.

Das Gesetz der Anziehung besagt: Gleiches zieht Gleiches an.

Anziehung

Aber um das Gesetz der Anziehung zu verstehen, reicht es nicht aus, bei dieser Definition zu bleiben.

Ein weiteres wichtiges Gesetz ist das Gesetz der Schwingung.
Es ist direkt mit dem Gesetz der Anziehung verbunden und besagt, dass alles im Universum vibriert und eine eigene Schwingungsfrequenz hat.

Denn alles ist Energie.

Schwingung

Wenn wir also sagen „Gleiches zieht Gleiches an“, was wir wirklich sagen wollen ist „Gleiche Energie zieht Gleiche Energie an“ oder auch „Gleiche Schwingungsfrequenz zieht Gleiche Schwingungsfrequenz an“.

Schwingungsfrequenz

Wenn du also versuchst etwas zu Manifestieren, geht es darum deine Schwingungsfrequenz, der deines Wunsches anzugleichen.

Du kannst also an deinen Wunsch denken, solange du willst. Wenn aber deine Schwingungsfrequenz sich nicht der deines Wunsches angleicht, dann kann das Universum dir gar nicht deinen Wunsch zur Realität machen.

Lösung: Nimm dir die Zeit, mehr über das Gesetz der Anziehung und dem Gesetz der Schwingung zu erfahren und lege beim Manifestieren deinen Fokus auf deine Schwingungsfrequenz.

Fehler #2: Du weißt nicht was, du willst.

Vielleicht sagst du jetzt, „Hey Stephy, ich weiß sehr wohl, was ich will! Ich will, dass sich etwas ändert! Ich habe keinen Bock mehr auf Jobs, die nicht zu mir passen, zu wenig Geld auf dem Konto und einfach immer nur Pech haben!“.

Ich höre dich.

Der Wunsch, dass sich dein Leben verbessern soll, kann unglaublich stark sein.

Aber damit du das manifestieren kannst, was du willst, musst du spezifischer werden.

Wenn du dir mehr Geld wünschst, dann sind 2 Euro mehr, auch mehr Geld. 

Klare Wünsche führen zu klaren Resultaten.
Das Universum will dir ja helfen, das zu bekommen, was du dir wünschst. Aber es muss halt auch genau wissen, was das ist.

Lösung: Finde heraus, was du willst. Was du wirklich willst. Nimm dir die Zeit dich hinzusetzen und eine Liste zu machen. Geh ins Detail. Suche dir dann die wichtigsten Wünsche raus und lege deinen Fokus beim Manifestieren auf diese.

Fehler #3: Du setzt keine Intentionen.

Eine Intention ist eine klare und positive Aussage über ein Ergebnis oder Resultat welches du erfahren möchtest.

Du kannst dir das vorstellen, wie die Verkündigung deiner Absicht, vollgepackt mit positiven Emotionen.

Intentionen Setzen ist ein wichtiger Schritt im Manifestierungs-Prozess.

Damit es für dich überhaupt erst möglich ist, eine Intention zu setzen, musst du erst einmal wissen, was du eigentlich willst.
Der Hauptbestandteil einer Intention ist nämlich der Wunsch. Dieser gibt der Intention ihre Kraft.

Intentionen sind wichtig, aus 3 Gründen:

1. Du sagst dem Universum deutlich, was du willst und gibst gleichzeitig das Zeichen, dass du es ernst meinst.

2. Wenn du eine Intention setzt, ist es einfacher für dich, deine Schwingung, der deines Wunsches anzugleichen.

3. Während du die Intention setzt, erhöhst du bereits deine Schwingung.

Lösung: Setze Intentionen für deine verschiedenen Wünsche. Ich habe dazu Arbeitsblätter vorbereitet, die du dir kostenlos hier herunterladen kannst.

Fehler #4: Du fängst mit zu großen Wünschen an.

Du interessierst dich also für das Gesetz der Anziehung. Vermutlich hast du auch schon bemerkt, dass etwas dran ist. Vielleicht manifestierst du bereits freie Parkplätze, Begegnungen mit Menschen oder ein paar Euros hier und da.

Und dann…

Wünschst du dir gleich den Lottogewinn.

OK, ich übertreibe vielleicht etwas. Aber du siehst, worauf ich hinaus will.

Versteh mich nicht falsch. Große Wünsche sind toll.

Ich selber manifestiere immer wieder Dinge, die im Allgemeinen als „unrealistisch“ oder sogar „unmöglich“ betrachtet werden.

So manifestierte ich meine Gesundheit zurück, nachdem man mir 2012 nach jahrelanger Krankheit sagte, ich solle mich von meinen Liebsten verabschieden, da eine Heilung ausgeschlossen sei (Hier kannst du meine persönliche Geschichte lesen).

Das war schon etwas ziemlich Großes.

Was du aber wissen solltest ist, dass ich vorher schon Wunschjobs manifestierte, sowie die Finanzierung einer 6-monatigen Australien und Neuseeland Reise (über 12.000 €).

Ich hatte also schon ein Gefühl dafür bekommen, was möglich ist und hatte bereits einiges an Übung (doch auch ich bin eine ewige Studentin 😉 ).

Wenn du mit zu großen Wünschen anfängst, ist die Gefahr groß, dass du unabsichtlich deine Manifestation sabotierst, weil du unbewusst nicht daran glaubst, dass es möglich ist, so etwas Großes zu manifestieren.

Lösung: Beginne mit etwas, dass du für machbar hältst. Zum Beispiel ein Geschenk oder eine Summe von 100 € in den nächsten 14 Tagen. Und steigere dich dann. So kannst du dein Vertrauen in deine Fähigkeiten stärken und siehst, dass es funktioniert.

Fehler #5: Du willst aus deiner Realität, so wie sie jetzt ist, am liebsten fliehen.

Du willst, dass sich etwas ändert. Deine Realität, so wie sie jetzt ist, gefällt dir nicht.

Vielleicht hast du Geldprobleme, fühlst dich einsam oder sehnst dich danach, endlich den Job zu finden, der dich glücklich macht.

Manchmal würdest du dir am liebsten die Decke über den Kopf ziehen und erst wieder aufstehen, wenn dein Wunschleben da ist…
Das verstehe ich gut.
Das Problem ist nur, dass du so dein Wunschleben nicht manifestieren kannst.

Erinnerst du dich? Gleiche Energie zieht Gleiche Energie an.

Wenn du wütend, unzufrieden, frustriert, genervt usw. bist, ziehst du mehr von dem Gleichen an.

Das hört sich jetzt nach einem Paradox an, aber, um dein Wunschleben zu manifestieren, musst du in deinem Nicht-Wunschleben glücklich sein.

Wunschleben

Lösung: Es ist nicht leicht, positive Gefühle zu entwickeln, wenn das Leben nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast.
Der beste Schritt in die richtige Richtung ist Dankbarkeit (Link zu Blogpost). Dankbarkeit erhöht deine Schwingung sofort.
Überlege, wofür du dankbar bist und schreibe es in ein Dankbarkeitsjournal oder integriere Dankbarkeit in dein Morgen- oder Abendritual.

Fehler #6: Du siehst dich als Opfer.

Viele Menschen, die ich treffe, die vergeblich versuchen ihre Wünsche zu manifestieren, sagen gleichzeitig Dinge wie: „Andere haben immer Glück“ oder „Bei mir funktioniert das nicht.“ Und der Favorit „Warum passiert mir das immer?“

Sätze wie diese versetzen uns in eine Opferrolle und verstärken unsere negativen Emotionen.

Manchmal passieren schreckliche Dinge. Auch das ist Teil des Lebens. Es gibt sicher Dinge, die wir nicht ändern können.

Aber wenn wir eine Opferhaltung haben, geben wir unsere Kraft auch bei den Dingen ab, die wir ändern können.

Lösung: Wenn du 100% Verantwortung für dein Leben übernimmst, trittst du in deine Kraft als Power Manifestiererin.
Das Universum und das Leben geben uns immer Möglichkeiten zu wachsen. Nutze sie.
Anstatt zu fragen „Warum passiert mir das immer“, frage dich, „Was kann ich hier lernen?“.
So kehrst du zu dir und deiner inneren Stärke zurück.

Fehler #7: Du legst zu viel Fokus auf Affirmationen oder benutzt diese falsch.

Affirmationen sind super. Wirklich.

Aber sie sind kein Allheilmittel.

Es wäre zauberhaft, wenn wir einfach täglich ein paar Affirmationen runter zu rattern bräuchten und dann schwuppdiwupp werden unsere Träume wahr.

Aber so funktioniert das leider nicht.

Wenn es ums Manifestieren geht, wird häufig ein großer Fokus auf Affirmationen gelegt. Ganz nach dem Motto: Immer schön wiederholen! Dann klappt das schon!

Dabei werden dann meist die wesentlichen Aspekte übersehen.

1. Die Formulierung

Affirmationen sind einfache, klare Sätze, die einen gewünschten Zustand bezeichnen.
Affirmationen müssen positiv und im Jetzt formuliert sein, d.h. so, als ob der gewünschte Zustand bereits eingetreten wäre.

Nur werden sie häufig falsch formuliert.

Hier, ein Beispiel: „Ich habe keine Schulden mehr“.

Das Universum kennt die Worte „nie“, „nicht“ und „keine“ nicht.
Es ist so, als ob du sagen würdest „Ich habe Schulden mehr“. Und das willst du ja sicher nicht.

Eine bessere Formulierung wäre: „Ich bin schuldenfrei!“.

2. Worauf es ankommt

Affirmationen werden oft runtergerattert in dem Glauben, dass wenn sie oft genug ausgesprochen werden, sie funktionieren.

Worauf es aber ankommt, ist, wie du dich fühlst, wenn du die Affirmationen sagst. Denn deine Gefühle bestimmen deine Schwingung.

Deine Gefühle

Lösung: Fokussiere dich auf ein paar gut formulierte Affirmationen, die deine Schwingung erhöhen.
Zum Beispiel: „Ich bin bereit meine Träume wahr werden zu lassen.“ Oder „Ich bin immer und überall von Liebe umgeben.“

FEHLER #8: DU HANDELST NICHT.

Es gibt ein ziemlich großes Missverständnis, wenn es ums Manifestieren und das Gesetz der Anziehung geht.

Die Idee ist, dass wir uns nur feste genug etwas wünschen müssen, oft genug daran denken müssen und uns dann nur noch zurückzulehnen brauchen, um abzuwarten, bis der Wunsch wahr wird.
OK, vielleicht noch ein paar Affirmationen sagen. Oder schnell ein Vision Board machen.
Handlung kommt da drin irgendwie gar nicht vor.

Dabei ist das Gesetz des Handelns eines der 12 universellen Gesetze.

Wir sind spirituelle Wesen in einem physischen Körper. Wir sind geboren worden, um eine physische Erfahrung zu machen.
In dieser physischen Welt, in der wir leben, sind Handlungen Teil unserer menschlichen Erfahrung.

Handlungen, wenn sie inspiriert sind, sind jedoch noch weitaus mehr.

Sie führen uns auf den Weg zur Realisierung unserer Träume. Schritt für Schritt.

Beim Manifestieren geht es darum, die Balance zu finden, zwischen Handlungen, die sich richtig anfühlen (inspiriertes Handeln) und empfangen lernen, von dem, was du willst.

Lösung: In Bezug auf deine Wünsche frage dich „Was kann ich heute tun?“ Physisch oder energetisch. Hauptsache, du bringst dich auf die Schwingungsfrequenz deines Wunsches.

FEHLER #9: DU KANNST NICHT LOSLASSEN.

Wenn es um unsere Wünsche geht, sind wir oft besessen von dem Resultat, das wir erzielen wollen.

Wir glauben ganz genau zu wissen, wie das aussehen muss, was wir uns wünschen und vor allem, wie der Weg dorthin aussehen soll.

Wenn es ums Manifestieren geht, ist es aber wichtig, dass wir loslassen.

Dies ist besonders schwierig, wenn es um etwas Wichtiges geht, wie Finanzen oder Gesundheit.

Das Loslassen ist aber aus 3 Gründen besonders wichtig:

1. Wenn wir nicht loslassen, hindern wir uns selber daran, Wege zu sehen, die wir vorher noch nicht kannten.

2. Das Nicht-Loslassen führt zu Widerstand. Wenn du nicht darauf vertraust, dass deine Wünsche wahr werden und du nicht den Jetzt-Zustand genießen kannst, hältst du deine Schwingung niedrig. Unbewusst stößt du so deine Träume weg.

3. Wenn du loslässt, zeigst du dem Universum, dass du Vertrauen hast. Du entspannst dich, weil du spürst, dass alles gut wird. Das alleine erhöht schon deine Schwingung.

Lösung: Vertraue darauf, dass das Universum den besten Weg kennt. Folge deiner Intuition. Habe Vertrauen und versuche neue Dinge. Bleibe offen für alle Möglichkeiten und vor allem: genieße den Weg hin zu deinem Wunschleben und lerne jetzt glücklich zu sein.

Du hast jetzt gelernt, welche die 9 häufigsten Fehler sind, die beim Manifestieren gemacht werden und wie du sie vermeiden kannst.

Hast du dich in ein paar dieser Punkte wieder erkannt? Erzähl mir davon!  Schicke mir eine E-Mail an [email protected] Ich freue mich von dir zu hören!

Hat dir dieser Blogpost gefallen? Dann komm rüber zu Instagram und lass ein ♥ da und sage doch bitte Hi! in den Kommentaren. Wir sehen uns dort!

Stephy
Gratis Morgenritual

Melde dich für den Newsletter an und erhalte den kostenlosen Download Das magische 3 Minuten Morgenritual.

JETZT HERUNTERLADEN